Zur Geschichte:

Schon früh haben Menschen die Schönheit und Ausstrahlung dieses außergewöhnlichen Platzes erkannt. Hühnengräber zeugen von alter Besiedlung und aus dem Mittelalter gibt es Aufzeichnung, die auf eine Burganlage hinweisen.
Seit 1773 ist dieser Wald im Familienbesitz und wurde mit weitsichtiger Sorgfalt naturnah bewirtschaftet. Ziel war und ist heute noch einen artenreichen, stabilen Mischwald mit einheimischen Baumarten zu pflegen. Das Ergebnis ist ein gesunder hoch aufragender Wald, dessen Grün im Sommer für diesen Küstenstreifen kennzeichnend ist.

Waldbau:

Der Wald des Gutes Brodau wird nach ökologisch besonderes hohen Ansprüchen bewirtschaftet. Kernpunkte sind der Verzicht auf Kahlschläge und ganz besonders der Erhalt von ökologisch wertvollen Bäumen und Einzelbiotopen. Dadurch finden viele, sonst seltene Tier- und Pflanzenarten hier eine Rückzugsmöglichkeit.

Die forstliche Bewirtschaftung wird im RuheForst Ostseeküste / Brodau auf notwendige verkehrssichernde Maßnahmen beschränkt. Nach der regelmäßigen Sichtung durch besonders geschultes Forstpersonal werden gefährdende Äste und Ganzbäume entnommen, sodass der RuheForst gefahrlos auf den Wegen betreten werden kann.
Nur ausnahmsweise, zum dauerhaften Schutz ausgewählter RuheBiotope können bedrängende Bäume schonend entnommen werden. So werden die RuheBiotope dauerhaft gesichert.

Waldbau in Waldbau